WordPress 6.5: Schriftarten-Bibliothek, verbesserte Versionshistorie & mehr
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147 Tage nach der letzten Version erscheint heute WordPress 6.5. Der neueste WordPress-Ableger enthält wieder einmal ein ganzes Bündel an Verbesserungen und neuen Funktionen. Wir haben für dich einen Blick auf die Release-Candidate-Versionen geworfen und die interessantesten Punkte herausgepickt. Los geht’s.


Du hast es in unserem Beitrag zu WordPress 6.4 gelesen. Die neue, praktische Schriftarten-Bibliothek musste relativ kurz vor Veröffentlichung von WordPress 6.4 aufgrund verschiedener Probleme aus dem Feature-Set gestrichen werden. Doch nun ist sie da und du kannst mit WordPress 6.5 die neue Schriftarten-Bibliothek nutzen.

Lade deine eigenen Schriftarten hoch oder binde Google Fonts mit einem Klick ein. Toll dabei, dass bei der Einbindung von Google Fonts die ausgewählten Schriftarten datenschutzfreundlich auf dein Webhosting kopiert werden und Besuchenden deiner Website direkt von dort serviert werden.


Seit WordPress 6.3 kannst du dank der Versionshistorie auch im Site Editor bequem auf eine frühere gespeicherte Version zurückwechseln. Mit weiteren Verbesserungen ist diese Funktion nun noch praktischer geworden. Informationen dazu, was sich in der ausgewählten Version geändert hat, machen nun noch klarer, welche der gespeicherten Versionen die gesuchte ist. Aktivierst du das Style Book, kannst du dir die Speicherstände auch direkt in dieser Ansicht anzeigen lassen. Ausserdem kannst du nun auf alle Revisionen zurückgreifen und bist nicht mehr auf die letzten 100 Versionen beschränkt. Pagination macht’s möglich.

Ich mag den in WordPress 6.2 eingeführten «Distraction Free Mode». Gerade fürs Schreiben von längeren Texten eignet sich der Modus, in welchem du durch keinerlei sichtbare Optionen und Menüs abgelenkt wirst. Und doch kommt es immer wieder einmal vor, dass du einen Menüpunkt benötigst, der im Distraction Free Mode nicht zur Verfügung steht. Bis jetzt. Fahre mit der Maus ans obere Ende des Editors und die «Scrolling Top Bar» fährt aus. Ein kleines aber feines Feature, wie ich finde.
Das durch die Alliance for Open Media entwickelte Dateiformat «AVIF» findet immer breitere Unterstützung. AVIF kann bis zu 50 % kleinere Dateien produzieren als ein von der Qualität vergleichbares JPG. Ausserdem unterstützt AVIF eine grosse Palette an Farben und produziert schärfere Bilder als JPG, vor allem in Bereichen mit vielen Details. Mit WordPress 6.5 kannst du AVIF nun auch direkt in WordPress nutzen, was der Verbreitung des Formats bestimmt noch einmal einen kräftigen Schub geben wird.
Der hinzugefügte Support für AVIF ist nur eine der Verbesserungen in Sachen Performance. Eine gute Übersicht über die Performance-Verbesserungen und sämtliche anderen Neuerungen findest du im Beitrag «WordPress 6.5 Source of Truth» von Release-Squad-Member Anne McCarthy.
WordPress landet, falls du die entsprechende Option nicht deaktiviert hast, automatisch in deinen WordPress-Installationen. Gefällt dir eine der Neuerungen von WordPress 6.5 ganz besonders? Oder bist du mit einer Änderung vielleicht nicht so happy? Wir freuen uns auf deinen Kommentar unter diesem Beitrag.
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